והעולם לא זיהה אותו

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Ich lebe ausschließlich nach DEM ZEHNTWORT (Asereth haDib'roth) und lehne jegliche Religion, religiösen Rituale, so gen. Gebete, Besuch von angeblichen Gotteshäusern, Verehrung von Menschen und Gedenk-/Feiertage ab! Ich knie nicht vor Menschen und verbeuge mich vor keinem! Meine uneingeschränkte Hinwendung zum SCHÖPFER aller Dinge fußt auf meiner Überzeugung, dass nichts von allein entstanden sein kann, dafür ist - e. g. - alles Sichtbare zu genial! Solange es Menschen nicht gelingt, auch nur einen lebenswichtigen Baustein des Lebens ohne Beispiel, ohne Anleitung selbst zu erfinden, finde ich das Abstreiten ÜBERGORDNETER GEISTEXISTENZ unintelligent und selbstüberschätzend!

Im Übrigen versteht es sich von selbst, dass an einem Tag der Woche niemand für mich arbeiten muss; das gilt selbstverständlich "auch" u. a. im Hinblick auf Lieferungen, egal ob Lebensmittel, Strom und jedwede andere Dienstleistung, wobei von Dienstleistern - zumindest in zivilisierten Ländern - die Arbeitnehmer in 7/24-Branchen ohnehin schichtweise an einem Tag der Woche freigestellt sind, um sich ausruhen zu können. Meine eigene Zeit widme ich immer und überall DEM SCHÖPFER, DER MIT ÜBERGROSZEM ENERGIEAUFWAND alles Leben (auch das SEINER entschiedensten Leugner bzw. Gegner) ohne Erholungspausen ERHÄLT: von daher ist auch für mich jedwede Arbeit reine Freude und von Freude muss ich mich nicht erholen!

Was Leugner bzw. Gegner DES SCHÖPFERS angeht, so liebe ich sie uneingeschränkt, denn sie haben sich ihre Existenz in unserer herrlichen, jedoch auch gefährlichen Welt nicht selbst ausgesucht und müssen Not und Tod als ultimative Gleichmacher hinnehmen, ob es ihnen gefällt oder nicht. Niemand, der seinem Leben selbst ein Ende setzt, ist verachtens- oder verdammenswert, denn dieser Akt der Hoffnungslosigkeit ist der schlimmste menschliche Zustand. Der sehr frühe Abbruch einer Schwangerschaft aus Not ist in meinen Augen kein Mord. Sich selbst jedoch unreflektiert zu vermehren, ist ein überaus egoistischer Akt gänzlich fehlender Nächstenliebe, denn damit wird der Lebensraum eigener Nachkommen  u n d  anderer Menschen bis zu deren Untergang eingeengt!


Within you without you                                     (always remember, never forget!)
We were talking, about the space between us all
And the people, who hide themselves behind a wall of illusion
Never glimpse the truth, then it's far too late when they pass away
We were talking, about the love we all could share
When we find it, to try our best to hold it there, with our love
With our love we could save the world, if they only knew
Try to realize it's all within yourself, no-one else can make you change
And to see you're really only very small
And life flows on within you and without you
We were talking, about the love that's gone so cold
And the people who gain the world and lose their soul
They don't know, they can't see, are you one of them?
When you've seen beyond yourself
Then you may find peace of mind is waiting there
And the time will come when you see we're all one
And life flows on within you and without you
Songwriter: George Harrison / John Lennon / Paul McCartney


warum "egorepair"?

im zuge eines künstlerfestes im hof vor heinz pfeiffers atelier im sommer 1991 wurden in der damals dort ebenfalls ansässigen galerie reile werke, die wir künstler gespendet hatten, an besucher des festes versteigert. mein werk "revolution" ging an eine dame, die sich als rolf bossis ehefrau vorstellte und mir unter dankbarer umarmung erzählte, sie habe das werk für ihre drogenabhängige tochter ersteigert und hoffe, damit ein umdenken "mausis" sowie eine abkehr von der sucht zu erreichen.

Im selben Jahr saß ich nach einer sommerlesung in der "Pasinger Fabrik" mit mitstreiterinnen und freunden in einem nahegelegenen lauschigen biergarten zusammen; wir wollten den abend ausklingen lassen. unvermittelt kam eine frau auf mich zu, erwähnte, sie sei eben in der lesung gewesen, fände meine lyrik so interessant wie anregend und sei nun sicher, dass sie sich scheiden lassen werde. meine texte hatten ihr den verschütteten zugang zu ihrem "ich" freigelegt. sie bedankte sich und verschwand in der dunkelheit. an unserem tisch blieben menschen sprachlos zurück.

ich will nun nicht behaupten, art + word könnten uneingeschränkt verbogenes oder auch nicht hinreichend erkanntes "ich" heilen (in mausi bossis fall gelang es leider nicht dauerhaft, sie ist heroinabhängig geblieben und, wenn ich mich recht erinnere, 2006 gestorben); allerdings gibt es - auch aus eigener erfahrung!!! - durchaus die möglichkeit, sein verlorengegangenes ich mit kunst und dichtung wiederzufinden und auch dauerhaft zu erneuern, ob man selbst kunstschaffender/dichter ist oder "nur" die richtigen impulse empfängt beim betrachten oder hören von botschaften - wo immer sie sich zeigen mögen.


keine doofe vita! ich erzähle!😎

immer in bearbeitung - nie fertig. oder doch? na, irgendwann!


geboren wurde ich als erstes kind sehr junger eltern mit multiethnischem familienhintergrund während eines nächtlichen februarschneesturms im jahr der gründung des staates Israel.

von frühester kindheit an von meinen kunstsinnigen eltern und namhaften künstlern aufgrund meiner außergewöhnlichen begabungen sowohl in bildender kunst, bildhauerei als auch literarischem schreiben sowie unerschrocken lebendigem öffentlichen lesen gefördert, bekannte ich mich bereits als kind in den 1950ern trotz des widerstands meines damaligen künstlerischen förderers zum eigenen künstlerischen ansatz, sodann in den 1960ern nach einem warhol-ausflug zur pop art und folgte joseph beuys (FIU) ab den 1970ern.

ich bin der fluxus-bewegung treu geblieben. über einen bekannten brasilianischen künstler erlangte ich eine hervorragende erklärungseinführung in die welt des klassischen comics, einem expressiven stil, dem ich mich erst spät zuwandte.


68-revolte an der kunstakademie

reipka galt mir schon früh als so suspekt wie einfallslos und eitel; worin, also, bestand der unterschied zu weißhaar?! im übrigen sah ich reipkas "werk" stets als statisch an. daran hat sich nichts geändert.


ich habe in münchen und sonstwo öffentlich ausgestellt, u. a. abend- und monatsausstellungen (auch in cafés u. ä., um das werk unmittelbar unters publikum zu bringen). mein gesamtwerk geht nach meinem tode an einen privaten sammler.

zusammen mit anderen europ. künstlern war ich teil einer ausstellungsgemeinschaft in einer kleinen galerie in sevilla anlässlich der "Expo 92 (Exposición Universal de Sevilla 1992).

meine lyrik wurde mit und ohne meine genehmigung veröffentlicht (kommt nicht mehr infrage!), öffentlich gelesen habe ich bis in die 2000er jahre hinein - einmal auch im rahmen einer vom bayerischen rundfunk übertragenen gemeinschaftslesung.

ich habe mich 2016 entschlossen, nur noch auf meiner eigenen homepage zu veröffentlichen.

meine dichtung lebt aus sich ständig bewegender abstraktion!

für mich sind ausschließlich in der lyrik des A. T. die tore der metaphorischen unermesslichkeit offen. dort liegt für mich die ewig sprudelnde quelle des unvergleichlich schönen WORTS!💋


ohne musik in verschiedensten facetten kann ich nicht leben! als pures, aufregendes entdeckungsfeld meiner kindheit, befeuert sie ohne jeglichen begeisterungsverlust meinen (noch nicht abgeschlossener!) revolutionären lebensweg seit der hippie- und anschließenden 68-bewegung.

ich denke amüsiert an einen der stars der 1968er "hair"-aufführung in münchen und unsere gemeinsame verzweifelte nächtliche wohnungssuche, die uns beängstigend die damals noch sehr spießige münchener gesellschaft in form voyeuristisch aufgelegter alter kerle vor augen führte, die nur deshalb eine wohnung anboten, da ein junges, buntes paar einblicke in "freie liebe" zu verheißen schien - natürlich vergebens!

als liebhaberin auch der klassischen musik hatte ich vor langer zeit per einladung gelegenheit, sergiu celibidache bei einer orchesterprobe mit den münchner philharmonikern zu erleben.

erik satie war mein lieblingskomponist als siebenjährige und auch die frühe musik machte damals großen eindruck auf mich.

bis vor wenigen jahren war ich noch eifrige konzertgängerin, auf folk- und rockveranstaltungen in münchen und andernorts unterwegs (von CSN, Bob Dylan, Donovan, Tony Joe White über Eric Burdon, Canned Heat, Yardbirds, Robert Plant, zu Rolling Stones, Who und was es sonst noch an musikalischen aufputschern gibt - signierte drum sticks von Saga nenne ich mein eigen😊).

besucht meinen youtube-kanal! enjoy!💋

playlists🏵: https://www.youtube.com/channel/UC-OTR0wIAQTbWXsYZc10Rug/playlists?view_as=subscriber

 

ach ja, und es ist eine ehrenpflicht, dieser Seite einen Besuch abzustatten (und auch mitzustimmen): 

https://www.rockhall.com/


während der 68er-bewegung bis weit in die 1970er jahre hinein war ich aktivistin bei "wri" (war resisters' international), in münchen damals noch "stationiert" in einem winzigen, barackenähnlichen"konspirativen" häuschen mit steiler treppe bei der paul-heyse-unterführung. später unterstützte ich "dfg-vk" bis zu monty schädels ernennung zum geschäftsführer.

nach politischer identitätssuche als marxistin und einer "mitgliedschaftsreise" durch die gängigen dt. altparteien, habe ich mich entschieden, keine politischen parteien mehr zu unterstützen.

noch heute bin ich rudi dutschke verbunden!


wichtige ortsbegegnungen:

london, mailand, genua, portofino (💋), rapallo, santa margherita ligure, basel, zürich, st. gallen, winthertur, genf, lyon, marseille, avignon, perpignan, barcelona, tarragona, dénia, calp, alicante, meran, bozen, hyères, rocbaron, forcalqueiret, brignoles, wien, salzburg, keszthely, sopron, leinsweiler (slevogt), badenweiler, strasbourg, besançon, belfort... 

und immer wieder bin ich zurückgekehrt nach münchen (trotz meiner unstillbaren sehnsucht nach stille und beschaulichkeit).



in gedanken bin ich immer auf meiner lebensstraße "route 66" unterwegs. es gab ein stück, das man in den anfangs-1960ern im als kind von mir geliebten radio gelegentlich zu hören bekam und mich neugierig machte: Nelson Riddle "Route 66 Theme".

später brachten die Stones den richtigen drive rein für uns teen girls.💋

und dann kam "Easy Rider". mein damaliger freund war biker und ich seine sozia - wir besorgten uns ein riesiges filmplakat für unsere wohnung. richtige motorradklamotten konnten wir uns nicht leisten. wir fuhren in jeans bzw. hot pants und jeansjacken; bei regen und kälte kam zeitungspapier unter die jacken. es war aufregend und wir fühlten uns frei.☮

die 1980er brachten uns Wim Wenders road movie "Paris, Texas" und Ry Cooders von Blind Willie Johnsons "Dark Was The Night" entliehene musikalische zustandsbeschreibung der suchenden seele unterwegs auf der Mother Road.

aus gründen der reminiszenz trage ich nach wie vor eine route-66-anstecknadel am bikerjäckchen (aus leder!😎)!

ein altes us-nummernschild hängt in meinem kleinen haight-ashbury-wohnatelier in münchen.