geboren wurde ich als erstes kind sehr junger eltern während eines nächtlichen februarschneesturms im jahr 1948.

ich lebe nach den grundsätzen kreativer entfaltung, verantwortungsbewusstsein, friedfertigkeit und wohlverhalten jedem menschen gegenüber. ich verehre menschen nicht, beuge mich ihnen nicht.

ich gehöre keiner religiösen oder sonstigen weltanschaulichen vereinigung an.

 


 

während der 68er-bewegung bis weit in die 1970er jahre hinein war ich aktivistin bei "wri" (war resisters' international), in münchen damals noch "stationiert" in einem winzigen, barackenähnlichen "konspirativen" häuschen mit steiler treppe bei der paul-heyse-unterführung. später unterstützte ich "dfg-vk" bis zu monty schädels ernennung zum geschäftsführer, denn frieden braucht keine geschäftsführer!

nach politischer identitätssuche und einer jahrelangen, erfahrungsreichen mitgliedschaftsreise durch die gängigen dt. parteien, habe ich mich für freiheit entschieden.

 


warum "egorepair"?

im zuge eines künstlerfestes im hof vor heinz pfeiffers atelier im sommer 1991 wurden in der damals dort ebenfalls ansässigen galerie reile werke, die wir künstler gespendet hatten, an besucher des festes versteigert. mein werk "revolution" ging an eine dame, die sich als rolf bossis ehefrau vorstellte und mir unter dankbarer umarmung erzählte, sie habe das bild für ihre drogenabhängige tochter ersteigert und hoffe, damit ein umdenken "mausis" sowie eine abkehr von der sucht zu erreichen.

Im selben Jahr saß ich nach einer sommerlesung in der "Pasinger Fabrik" mit mitstreiterinnen und freunden in einem nahegelegenen lauschigen biergarten zusammen; wir wollten den abend ausklingen lassen. unvermittelt kam eine frau auf mich zu, erwähnte, sie sei eben in der lesung gewesen, fände meine lyrik so interessant wie anregend und sei nun sicher, dass sie sich scheiden lassen werde. meine texte hatten ihr den verschütteten zugang zu ihrem "ich" freigelegt. sie bedankte sich und verschwand in der dunkelheit. an unserem tisch blieben menschen sprachlos zurück.

ich will nun nicht behaupten, art + word könnten uneingeschränkt verbogenes oder auch nicht hinreichend erkanntes "ich" heilen (in mausi bossis fall gelang es leider nicht dauerhaft, sie ist heroinabhängig geblieben und, wenn ich mich recht erinnere, 2006 gestorben); allerdings gibt es - auch aus eigener erfahrung!!! - durchaus die möglichkeit, sein verlorengegangenes ich mit kunst und dichtung wiederzufinden und auch dauerhaft zu erneuern, ob man selbst kunstschaffender/dichter ist oder "nur" die richtigen impulse empfängt beim betrachten oder hören von botschaften - wo immer sie sich zeigen mögen.


keine doofe vita! ich erzähle!😎

immer in bearbeitung - nie fertig. bei dieser gelegenheit weise ich darauf hin, dass ich immer wieder verärgert eine von mir nicht vorgenommene und gewollte dämliche veränderung meiner texte feststellen muss. inwiefern solche mängel durch jimdo-updates o. ä. zustande kommt, kann ich nicht beurteilen. jedenfalls kommt durch diesen missstand ein wahrhaft unnötiger, sehr mühsamer zeitaufwand für mich zustande, da ich turnusmäßig alle texte konzentriert lesen und ggf. berichtigen muss.


von kindesbeinen an von meinen kunstsinnigen eltern und namhaften künstlern aufgrund meiner außergewöhnlichen begabungen sowohl in bildender kunst, bildhauerei als auch literarischem schreiben sowie unerschrocken lebendigem öffentlichen lesen gefördert, bekannte ich mich bereits als sextanerin in den 1950ern trotz des widerstands meines damaligen lehrers zum eigenen künstlerischen ansatz, sodann in den 1960ern nach einem warhol-ausflug zur pop art und folgte joseph beuys (FIU) ab den 1970ern. ich bin der fluxus-bewegung treu geblieben.

über einen bekannten brasilianischen künstler erlangte ich eine hervorragende einführung in die welt des klassischen comics, einem expressiven stil, dem ich mich erst spät zuwandte.


68-revolte an der kunstakademie

reipka galt mir schon früh als so suspekt wie einfallslos und eitel; worin, also, bestand der unterschied zu weißhaar?! im übrigen sah ich reipkas "werk" stets als statisch an. daran hat sich nichts geändert.


als schwabing der hippie-nabel deutschlands war in den 1960er jahren, wohnte ich in der kaiserstraße 5 im gartenhaus hinter dem lokal "datscha" der legendären iranischen samy-brüder. es hieß, amur samy habe für das erste russische restaurant bayerns einen not-gelandeten sowjetischen düsenpiloten als empfangschef engagiert.

 

https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/bayerisches-feuilleton/samy-brueder-schwabing-beyer102.html


ich habe in münchen und sonstwo öffentlich ausgestellt, u. a. abend- und monatsausstellungen (auch in cafés u. ä., um das werk unmittelbar unters publikum zu bringen). mein gesamtwerk geht nach meinem tod an einen privaten sammler.

zusammen mit anderen europ. künstlern war ich teil einer ausstellungsgemeinschaft in einer kleinen galerie in sevilla anlässlich der "Expo 92 (Exposición Universal de Sevilla 1992).

meine lyrik wurde mit und ohne meine genehmigung veröffentlicht (kommt nicht mehr infrage!), öffentlich gelesen habe ich bis in die 2000er jahre hinein - einmal auch im rahmen einer vom bayerischen rundfunk übertragenen gemeinschaftslesung.

ich habe mich 2016 entschlossen, nur noch auf meiner eigenen website zu veröffentlichen.

meine dichtung lebt aus sich ständig bewegender inspiration!


ohne musik in verschiedensten facetten kann ich nicht leben! als pures, aufregendes entdeckungsfeld meiner kindheit, befeuert sie ohne jeglichen begeisterungsverlust meinen (noch nicht abgeschlossener!) revolutionären lebensweg seit der hippie- und anschließenden 68-bewegung.

ich denke amüsiert zurück an einen der stars der 1968er "hair"-aufführung in münchen und unsere gemeinsame verzweifelte nächtliche wohnungssuche, die uns beängstigend die damals noch sehr spießige münchener gesellschaft in form voyeuristisch aufgelegter alter kerle vor augen führte, die nur deshalb eine wohnung anboten, da ein junges, buntes paar einblicke in "freie liebe" zu verheißen schien - natürlich vergebens!

als liebhaberin auch der klassischen musik hatte ich vor langer zeit per einladung gelegenheit, sergiu celibidache bei einer orchesterprobe mit den münchner philharmonikern zu erleben.

erik satie war mein lieblingskomponist als siebenjährige und auch die frühe musik machte damals großen eindruck auf mich.

bis vor wenigen jahren war ich noch eifrige konzertgängerin, auf folk- und rockveranstaltungen in münchen und andernorts unterwegs (von CSN, Bob Dylan, Donovan, Tony Joe White über Eric Burdon, Canned Heat, Yardbirds, Robert Plant, zu Rolling Stones und was es sonst noch an musikalischen highlights meiner jugendzeit  gab und gibt.

die mich lebenslang begleitende musik war und ist stets unbeabsichtigt an zeitgeist, spititualität (revolutionen und katharsis) und bewusstseinserweiterung gebunden. seit einiger zeit kann ich mit der westlichen kultur immer weniger anfangen und so hat sich meine seele einmal mehr auf den weg richtung osten gemacht, aber nicht - wie einstmals zu hippie-zeiten - temporär, sondern um zu bleiben. in lockerer reihenfolge werde ich künftig einige meiner entdeckungen aus der persischen, arabischen und afghanischen welt vorstellen:


Hossein Alizadeh hat stets meine besondere aufmerksamkeit:

if like birds and angels I could fly⋆。‧˚ʚ🌷ɞ˚‧。⋆


Mohammad Reza und Homayoun Shajarian - zum einstimmen: LIVE - Radio Shajarian - Shajarian Best Songs🪻


diesen orten fühle ich mich besonders verbunden:

london, mailand, genua, portofino, rapallo, santa margherita ligure, vaduz, basel, zürich, st. gallen, winthertur, genf, lyon, marseille, avignon, perpignan, barcelona, tarragona, dénia, calp, alicante, meran, bozen, hyères, rocbaron, forcalqueiret, brignoles, wien, salzburg, keszthely, sopron, leinsweiler (slevogt), badenweiler, strasbourg, besançon, belfort, paris, haifa, cairo, beirut, tehran, shahr-e ray, bandar-e-anzali, shiraz, kabul. ach ja, und masouleh ist am schönsten, wenn es sich selbst gehört: seinen menschen, dem regen und einem vogelschwarm.