Ich entz√ľcke an DEINEM SPRUCH mich, wie wer viele Beute findet.ūüíĖ&‚ėģ


Sous les pavés, la plage!


Some people have everything

And other people don't

But everything don't mean a thing

If it ain't the thing you want

Express yourself

Express yourself

 

Charles W. Wright - *April 6, 1940, in Clarksdale, Mississippi, United States

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warum "egorepair"?

im zuge eines k√ľnstlerfestes im hof vor heinz pfeiffers atelier im sommer 1991 wurden in der damals dort ebenfalls ans√§ssigen galerie reile werke, die wir k√ľnstler gespendet hatten, an besucher des festes versteigert. mein werk "revolution" ging an eine dame, die sich als rolf bossis ehefrau vorstellte und mir unter dankbarer umarmung erz√§hlte, sie habe das bild f√ľr ihre drogenabh√§ngige tochter ersteigert und hoffe, damit ein umdenken "mausis" sowie eine abkehr von der sucht zu erreichen.

Im selben Jahr sa√ü ich nach einer sommerlesung in der "Pasinger Fabrik" mit mitstreiterinnen und freunden in einem nahegelegenen lauschigen biergarten zusammen; wir wollten den abend ausklingen lassen. unvermittelt kam eine frau auf mich zu, erw√§hnte, sie sei eben in der lesung gewesen, f√§nde meine lyrik so interessant wie anregend und sei nun sicher, dass sie sich scheiden lassen werde. meine texte hatten ihr den versch√ľtteten zugang zu ihrem "ich" freigelegt. sie bedankte sich und verschwand in der dunkelheit. an unserem tisch blieben menschen sprachlos zur√ľck.

ich will nun nicht behaupten, art + word könnten uneingeschränkt verbogenes oder auch nicht hinreichend erkanntes "ich" heilen (in mausi bossis fall gelang es leider nicht dauerhaft, sie ist heroinabhängig geblieben und, wenn ich mich recht erinnere, 2006 gestorben); allerdings gibt es - auch aus eigener erfahrung!!! - durchaus die möglichkeit, sein verlorengegangenes ich mit kunst und dichtung wiederzufinden und auch dauerhaft zu erneuern, ob man selbst kunstschaffender/dichter ist oder "nur" die richtigen impulse empfängt beim betrachten oder hören von botschaften - wo immer sie sich zeigen mögen.


keine doofe vita! ich erz√§hle!ūüėé

immer in bearbeitung - nie fertig. oder doch? na, irgendwann!


geboren wurde ich als erstes kind sehr junger eltern w√§hrend eines n√§chtlichen februarschneesturms im jahr der gr√ľndung des staates Israel.

von fr√ľhester kindheit an von meinen kunstsinnigen eltern und namhaften k√ľnstlern aufgrund meiner au√üergew√∂hnlichen begabungen sowohl in bildender kunst, bildhauerei als auch literarischem schreiben sowie unerschrocken lebendigem √∂ffentlichen lesen gef√∂rdert, bekannte ich mich bereits als sextanerin in den 1950ern trotz des widerstands meines damaligen k√ľnstlerischen f√∂rderers zum eigenen k√ľnstlerischen ansatz, sodann in den 1960ern nach einem warhol-ausflug zur pop art und folgte joseph beuys (FIU) ab den 1970ern.

ich bin der fluxus-bewegung treu geblieben. √ľber einen bekannten brasilianischen k√ľnstler erlangte ich eine hervorragende einf√ľhrung in die welt des klassischen comics, einem expressiven stil, dem ich mich erst sp√§t zuwandte.


68-revolte an der kunstakademie

reipka galt mir schon fr√ľh als so suspekt wie einfallslos und eitel; worin, also, bestand der unterschied zu wei√ühaar?! im √ľbrigen sah ich reipkas "werk" stets als statisch an. daran hat sich nichts ge√§ndert.


ich habe in m√ľnchen und sonstwo √∂ffentlich ausgestellt, u. a. abend- und monatsausstellungen (auch in caf√©s u. √§., um das werk unmittelbar unters publikum zu bringen). mein gesamtwerk geht nach meinem tod an einen privaten sammler.

zusammen mit anderen europ. k√ľnstlern war ich teil einer ausstellungsgemeinschaft in einer kleinen galerie in sevilla anl√§sslich der "Expo 92"¬† (Exposici√≥n Universal de Sevilla 1992).

meine lyrik wurde mit und ohne meine genehmigung ver√∂ffentlicht (kommt nicht mehr infrage!), √∂ffentlich gelesen habe ich bis in die 2000er jahre hinein - einmal auch im rahmen einer vom bayerischen rundfunk √ľbertragenen gemeinschaftslesung.

ich habe mich 2016 entschlossen, nur noch auf meiner eigenen homepage zu veröffentlichen.

meine dichtung lebt aus sich ständig bewegender abstraktion!

f√ľr mich sind ausschlie√ülich in der lyrik des A. T. die tore der metaphorischen unermesslichkeit offen. dort liegt f√ľr mich die ewig sprudelnde quelle des unvergleichlich sch√∂nen WORTS!ūüíč


ohne musik in verschiedensten facetten kann ich nicht leben! als pures, aufregendes entdeckungsfeld meiner kindheit, befeuert sie ohne jeglichen begeisterungsverlust meinen (noch nicht abgeschlossener!) revolutionären lebensweg seit der hippie- und anschließenden 68-bewegung.

ich denke am√ľsiert an einen der stars der 1968er "hair"-auff√ľhrung in m√ľnchen und unsere gemeinsame verzweifelte n√§chtliche wohnungssuche, die uns be√§ngstigend die damals noch sehr spie√üige m√ľnchener gesellschaft in form voyeuristisch aufgelegter alter kerle vor augen f√ľhrte, die nur deshalb eine wohnung anboten, da ein junges, buntes paar einblicke in "freie liebe" zu verhei√üen schien - nat√ľrlich vergebens!

als liebhaberin auch der klassischen musik hatte ich vor langer zeit per einladung gelegenheit, sergiu celibidache bei einer orchesterprobe mit den m√ľnchner philharmonikern zu erleben.

erik satie war mein lieblingskomponist als siebenj√§hrige und auch die fr√ľhe musik machte damals gro√üen eindruck auf mich.

bis vor wenigen jahren war ich noch eifrige konzertg√§ngerin, auf folk- und rockveranstaltungen in m√ľnchen und andernorts unterwegs (von CSN, Bob Dylan, Donovan, Tony Joe White √ľber Eric Burdon, Canned Heat, Yardbirds, Robert Plant, zu Rolling Stones, Who und was es sonst noch an musikalischen aufputschern gibt - signierte drum sticks von Saga nenne ich mein eigenūüėä).

besucht meinen youtube-kanal! enjoy!ūüíč

playlistsūüŹĶ: https://www.youtube.com/channel/UC-OTR0wIAQTbWXsYZc10Rug/playlists?view_as=subscriber

 

vor jahren ist mir eine junge band aufgefallen, die einen wirklich soliden rock macht! kaum zu glauben in unserer nahezu verbl√∂deten musikalischen kitsch- und gewaltwelt. die jungs sind aus moldawien: The Wax Road, gegr√ľndet 2013ūüí•

https://thewaxroad.com/

auf yt: https://www.youtube.com/thewaxroad

ich habe f√ľr die band eine extra playlist angelegt: DecentNewRockūüí•

 

ach ja, und es ist eine ehrenpflicht, dieser Seite einen Besuch abzustatten (und auch mitzustimmen): 

https://www.rockhall.com/


w√§hrend der 68er-bewegung bis weit in die 1970er jahre hinein war ich aktivistin bei "wri" (war resisters' international), in m√ľnchen damals noch "stationiert" in einem winzigen, baracken√§hnlichen"konspirativen" h√§uschen mit steiler treppe bei der paul-heyse-unterf√ľhrung. sp√§ter unterst√ľtzte ich "dfg-vk" bis zu monty sch√§dels ernennung zum gesch√§ftsf√ľhrer, denn frieden braucht keine gesch√§ftsf√ľhrer!

nach politischer identit√§tssuche als marxistin und einer "mitgliedschaftsreise" durch die g√§ngigen dt. altparteien, habe ich mich entschieden, keine politischen parteien mehr zu unterst√ľtzen.

noch heute bin ich rudi dutschke verbunden!


wichtige ortsbegegnungen:

london, mailand, genua, portofino (ūüíč), rapallo, santa margherita ligure, basel, z√ľrich, st. gallen, winthertur, genf, lyon, marseille, avignon, perpignan, barcelona, tarragona, d√©nia, calp, alicante, meran, bozen, hy√®res, rocbaron, forcalqueiret, brignoles, wien, salzburg, keszthely, sopron, leinsweiler (slevogt), badenweiler, strasbourg, besan√ßon, belfort...¬†

und immer wieder bin ich zur√ľckgekehrt nach m√ľnchen (trotz meiner unstillbaren sehnsucht nach stille und beschaulichkeit).



in gedanken bin ich immer auf meiner lebensstra√üe "route 66" unterwegs. es gab ein st√ľck, das man in den anfangs-1960ern im als kind von mir geliebten radio gelegentlich zu h√∂ren bekam und mich neugierig machte: Nelson Riddle "Route 66 Theme".

sp√§ter brachten die Stones den richtigen drive rein f√ľr uns teen girls.ūüíč

und dann kam "Easy Rider". mein damaliger freund war biker und ich seine sozia - wir besorgten uns ein riesiges filmplakat f√ľr unsere wohnung. richtige motorradklamotten konnten wir uns nicht leisten. wir fuhren in jeans bzw. hot pants und jeansjacken; bei regen und k√§lte kam zeitungspapier unter die jacken. es war aufregend und wir f√ľhlten uns frei.‚ėģ

die 1980er brachten uns Wim Wenders road movie "Paris, Texas" und Ry Cooders von Blind Willie Johnsons "Dark Was The Night" entliehene musikalische zustandsbeschreibung der suchenden seele unterwegs auf der Mother Road.

aus gr√ľnden der reminiszenz trage ich nach wie vor eine route-66-anstecknadel am bikerj√§ckchen (aus leder!ūüėé)!

ein altes us-nummernschild h√§ngt in meinem kleinen haight-ashbury-wohnatelier in m√ľnchen.